Raum für den Glauben

Unsere Kirchen

St. Nikolaus in Dettenheim

1862 wurde das Kirchenschiff von St. Nikolaus neu errichtet, nachdem bereits im 17. Jahrhundert der Turm der zwischen 1057 und 1075 geweihten Vorgängerkirche erhöht worden war. Den fünfgeschossigen Turm schmücken glasierte Dachziegel. Sein Untergeschoss stammt noch aus dem Mittelalter. Selbständige Pfarrei war Dettenheim, das über Jahrhunderte hinweg unter der Herrschaft der Grafen von Pappenheim stand, erst 1480 geworden. Bis dahin fungierte die Kirche als Filialkirche von Emetzheim. Im Inneren ist der Altar aus der Zeit um 1700 erwähnenswert. Das Vortragskreuz wurde 1771 gefertigt, die Kanzel ist im klassizistischen Stil. Der Kruzifixus wiederum ist eine Arbeit von Karl Hemmeter aus dem Jahre 1936.

Pfarrkirche St. Johannes in Dietfurt

Die Kirch ist von einem einladenden und ansprechenden Kirchhof umgeben. Ein Glücksfall für die Dietfurter, so ein Kirchenareal zu besitzen. Die niedrige Mauer, die das Areal begrenzt, wirkt wie ein Schutzwall für eine Oase der Seligkeit. Zwei Eingänge und der freie Blick auf die Kirchenwiese laden ein zum Eintreten und zum Verweilen.

Bischof Otto von Eichstätt weihte zwischen 1183 und 1195 eine Kirche in „Dietuurt“, deren Überreste noch im Turm der heutigen Johanneskirche stecken sollen. Möglicherweise geht die Geschichte sogar auf eine von Bischof Gundekar II. geweihte Kirche um 1070 zurück. Nach Erweiterungen des Turms 1619 und 1680 wurde 1716 ein neues Langhaus errichtet, das 1903 durch Anbau erweitert wurde.

Das Patronatsrecht über die Pfarrei besaß ab dem 13. Jahrhundert das Kloster St. Walburg. Vor 1555 wurde das Dorf infolge der Reformation durch seine Vögte, die Marschälle von Pappenheim, evangelisch. Im 17. Jahrhundert vereinten die Marschälle von Pappenheim Dietfurt und Schambach zu einer Doppelpfarrei. Das Wappen am Chorbogen verweist auf die ehemaligen Patronatsherren, die Grafen von Pappenheim.

St. Kunigunde in Graben

Reste von Wandmalereien lassen darauf schließen, dass zumindest Chor und Teile der Südwand des Langhauses noch aus dem späten 15. Jahrhundert stammen. Ein Großteil des Kirchenschiffs wurde jedoch 1600 erneuert. Dabei erhielt auch die Chorapsis neue Seitenfenster. 1766 wurde dann noch ein zusätzliches Fenster an der Stirnseite der Apsis eingebaut. Der kleine Turm im Westen der Kirche wurde sogar erst 1988 neu errichtet. Die Innenausstattung ist dem Äußeren entsprechend schlicht. Der Altar stammt aus dem Jahre 1702. Das Kreuzigungsbild des Altars jedoch wurde 1860 gestiftet. Die Kanzel von 1707 ist mit ihrer Ornamentik rings um den achteckigen Korpus dekorativ gestaltet. Auffällig sind die Engelsköpfe und die Urnen in den Nischen. Im Chor finden sich Wandmalereien mit Szenen des Jüngsten Gerichts und hinter der Kanzel an der Südwand ist der Tod Mariens im Kreise der Apostel dargestellt.

St. Willibald in Schambach

Der Name der Kirche ist seit 1480 belegt. Der Chorturm der Kirche stammt bereits aus dem späten 14. Jahrhundert. Das Langhaus wurde 1739 neu errichtet. Der Altar aus dem 18. Jahrhundert zeigt als Altarbild aus dem 19. Jahrhundert die Himmelfahrt Christi. Der Taufstein von 1625 ist mit Puttenmasken verziert. Bemerkenswert ist die oktogonale  Kanzel von 1701. Unter der Westempore findet sich als kastenförmiger Einbau der „Bauernstand“. Die Friedhofsmauer der Wehrkirche stammt aus dem 19. Jahrhundert. Patronatsherren waren, wie in Dietfurt, die Grafen von Pappenheim.

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